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Sexgeschichte

Mias Geschichte – 36.

Mias Geschichte – 36.
Als Mia aus dem Ankunftsbereich kam, war sie überrascht, Franz stand am Eingang, um sie abzuholen. „Hallo und herzlich willkommen, liebste Cousine, sagte er und umarmte Mia. Dann bot er ihr seinen Arm und gemeinsam gingen sie zur Gepäckausgabe. Während sie auf den Koffer wartete, besorgte Franz einen Gepäckwagen, auf den sie dann gemeinsam Mias Gepäck luden. Franz nahm den Wagen und nun waren sie unterwegs zur Tiefgarage, in der Franz seinen Wagen abgestellt hatte. Da er öfter auf dem Flughafen war, mußten sie gar nicht weit laufen. Bald waren sie in der Ausfahrt und Franz reihte seinen Wagen in den Verkehr ein. Bei Franz zu Hause führte er Mia in ihr Zimmer und sagte: „Du, deine Lieferung ist gestern eingetroffen, ich war neugierig und habe es mir angeschaut. Aber sag, was ist das“? „Wenn du lieb bist, und mich jetzt erst mal frisch machen läßt, erkläre ich es dir vielleicht“, antwortete Mia. „Bitte, die Dame“, sagte Franz mit einer Verbeugung. Ich hole einstweilen das restliche Gepäck“.

Mia ging ins Bad und fand die Versorgungseinheit fertig aufgebaut und angeschlossen. Sie verriegelte die Tür, wollte sie doch nicht von Franz überrascht werden. Sie zog das Kleid aus und stellte sich in die Fußtritte, die ihr das Abnehmen des Gürtels erlaubte. Dann setzte sie sich auf die Zapfen, und startete den Reinigungsvorgang. Zufrieden legte sie danach wieder den Gürtel an und wusch sich die Hände. Noch schnell das Aussehen im Spiegel geprüft und dann das Kleid wieder übergestreift. Sie nahm ihr Handy und rief ihre Geliebte an, um ihr die Ankunft zu berichten. Das Gespräch dauerte etwas länger als am Flughafen. Gegenseitig versicherten sie sich ihre Liebe und bekundeten, wie ihr die andere bereits fehlte. Lange wurde darüber gesprochen, wie sie es schaffen sollten, ohne die andere einzuschlafen und wie sie beide hofften, daß die Woche doch ganz, ganz schnell vergehen sollte. Zum Schluß waren sich beide einig, daß es unmöglich wäre, einzuschlafen, ohne noch einmal miteinander gesprochen zu haben. So vereinbarten sie, sich noch einmal zu sprechen, wenn sie im Bett lagen. Als Mia endlich auflegte und auf die Uhr sah, dachte sie: Uupps, eine halbe Stunde, wenn das so weiter geht, reicht der Platz auf der Telefonrechnung nicht aus.

Sie verließ das Bad und ging Richtung Küche, wo sie das klappern von Geschirr hörte. Als Franz Mias Schritte bemerkte, drehte er sich um und sagte: „Ich habe von der Haushälterin eine kleine Willkommensspeise vorbereiten lassen, ich muß nur noch den Tisch fertig decken. Wenn du willst, kannst du schon ins Eßzimmer vorgehen. Ich bin gleich fertig. Als sie beide am Tisch saßen, öffnete Franz eine Flasche Wein und sagte: „Noch mal Herzlich Willkommen, liebe Mia. Ich freue mich, daß du nie nächsten Wochen bei mir bist, ich kam mir in der letzten Woche so alleine vor. Entschuldige bitte, wenn ich manchmal noch etwas trübsinnig bin, aber der Schmerz überfällt mich noch ab und zu. Und nun guten Appetit, ich dachte, nach der Reise wäre es schön, heute Abend zu hause zu bleiben. Aber wenn du willst, können wir gerne in Zukunft auch auswärts Essen. Manchmal müssen wir wohl, wenn die Haushälterin nicht da ist, denn ich bin ein lausiger Koch und ich glaube, mir brennt sogar das Wasser an“, scherzte Franz.

Bald waren die beiden in ein Gespräch vertieft und genossen dabei die Köstlichkeiten, die Frau Schulte, die Haushälterin vorbereitet hatte. Mia erfuhr, daß Frau Schulte bisher an vier Tagen in der Woche halbtags im Haushalt half, sich aber vorübergehend bereiterklärte, außer Sonntags jeden Tag zu kommen, bis Franz sich in die neue Situation eingewöhnt hätte. „Das ist aber schön von ihr“, meinte Mia. „Ja, sie ist eine Perle und schon seit vielen Jahren bei uns“. „Sag mal“, fragte Mia, „wie komme ich Morgen zu meinem Lehrgang, kannst du mir sagen, wie ich fahren muß“? „Ist alles schon geregelt“, sagte Franz, „Herr Neumeier hat das organisiert, du wirst gebracht und abgeholt. Otto, unser Fahrer steht dir zur Verfügung. Er kann dir auch verraten, wo du schick einkaufen kannst oder dir helfen, wenn du etwas brauchst“. „Das ist lieb von Euch, aber ich kann auch mit dem Bus fahren, wenn du mir sagst, welche Linien ich nehmen kann“. „Mia, liebste Cousine, das ist nicht nur lieb, sondern dahinter steckt die Sorge um dich. Du bist nicht nur die junge Frau, sondern auch die Mitinhaberin einer großen Firma. Frankfurt ist eine schöne Stadt, sehr aufgeschlossen, sehr international, aber es gibt hier auch Ecken, die man und ganz besonders Frau nicht betreten sollten. Ich, und übrigens auch Herr Neumeier, fühlen uns wohler, wenn du unser Angebot annimmst“. Mia schmeckte das Essen hervorragend, sie aß mit Genuß.

Nachdem sie satt waren, räumten sie gemeinsam den Tisch ab und Mia bat Franz, sich für sie bei Frau Schulte zu bedanken. „Das kannst du selbst tun, sie ist Morgen früh zeitig hier, sie wird uns das Frühstück bereiten. Ich hoffe, du frühstückst morgens, ich würde mich über deine Gesellschaft freuen“. Ja, gerne“, antwortete Mia, „wir stehen immer zeitig auf, um in Ruhe zu frühstücken. Ich finde, nach einem guten Frühstück kann man den Tag viel besser angehen“. „Ich merke, wir sind doch verwandt, in vielen Dingen ticken wir gleich“, sagte Franz. „Wollen wir den Tag bei einem guten Glas ausklingen lassen, wir können dabei noch etwas plaudern“, fragte Franz. „Sag mal, ich habe so viel gegessen, gibt es bei dir vielleicht einen Kaffee?“, fragte Mia. „Oh, du kannst sogar einen Espresso haben, aber nur wenn du mir hilfst, ich kenne mich mit der Maschine nicht aus, bei meinen Eltern gehörte der Espresso und die Zigarette danach, zu jeder Mahlzeit“, antwortete Franz. „Espresso gerne, Zigarette, nein“, meinte Mia. Gemeinsam schauten sie nach der Maschine und Mia sagte: „Das ist ja die gleiche, die wir zu Hause haben. Das ist kein Problem“.

Franz stellte zwei Tassen heraus und Mia hatte die Maschine bereits in Gang gebracht. Bald waren die Tassen gefüllt und Franz hatte unterdessen den Zucker herausgestellt. „Ah, meinte Mia, „nach dem üppigen Essen die reinste Wohltat“. Sie saßen im Wohnzimmer, als der Espresso getrunken war, schenkte Franz noch ein Glas Wein ein und die beiden sprachen noch einige Zeit miteinander. Franz erklärte Mia etwas die Stadt Frankfurt, sprach aber auch über die Firma. Mia erzählte von ihren Plänen auf der Insel, dann sagte Franz: „Sag, Mia, war ich jetzt lieb“? „Ja, wieso fragst du“, antwortete Mia. „Du sagtest vorhin, wenn ich lieb bin, erzählst du mir, was das Gerät im Bad ist und ich bin so neugierig“. Mia lachte und entschloß sich, ihrem Cousin die Geschichte zu erzählen. Es wurde ein langer Abend, Franz war beeindruckt von der Art, wie die beiden zusammenlebten und manchmal hatte Mia den Eindruck, daß ein sehnsüchtiger Blick in seinen Augen stand.

Dann gähnte Mia und sagte: „Du, ich bin müde und würde mich gerne zurückziehen, wenn du erlaubst. Ich glaube, Morgen habe ich einen anstrengenden Tag vor mir“. „Selbstverständlich“, sagte Franz, „ich danke dir für diesen Abend und wünsche dir eine gute Nacht“. „Danke, dir auch“, sagte Mia, gab ihrem Cousin einen Kuß auf die Wange und zog sich in ihr Zimmer zurück. Bald war sie für die Nacht fertig und legte sich ins Bett. Sie nahm ihr Handy und rief noch einmal Judith an. Es war schon verwunderlich, wie lange es dauerte, der Liebsten zu erzählen, wie Judith den Abend alleine vor dem Fernseher verbrachte und noch länger dauerte es, bis Mia von ihrem Abend erzählt hatte. Sie konnten sich nicht verabschieden, ohne mehrmals darauf hinzuweisen, wie sehr sie sich fehlten und wie sie sich wünschten, daß die Woche bald vorbeiging und sie wenigstens am Wochenende wieder zusammensein konnten. Doch als sie aufgelegt hatte, schlief Mia bald ein.


Am nächsten Morgen klingelte der Wecker und Mia suchte gewohnheitsmäßig nach Judiths Körper, um dann festzustellen, daß sie alleine war. Sie tauchte auf dem Schlaf auf und wurde gewahr, daß sie sich ja alleine in Frankfurt befand. Sie überlegte gerade, ob sie Judith schnell einmal anrufen sollte, als schon ihr Handy klingelte. „Habe ich dich geweckt, Liebste“? fragte Judith. Nein, Guten Morgen, Geliebte, ich bin gerade aufgewacht, habe nach dir gesucht, und als mir bewußt wurde, daß ich ja alleine bin, habe ich überlegt, ob ich dich schnell anrufen soll“, antwortete Mia. Sie sagten sich, was sie den Tag über vorhatten und vereinbarten, am Abend wieder miteinander zu telefonieren. Zum Schluß noch ein heißer Kuß ins Telefon und ein Seufzer, dann wurde aufgelegt. Mia begab sich ins Bad, um sich für den Tag fertig zu machen. Dann stand sie auf und ging Richtung Küche, wo sie schon den Geruch von frischem Kaffee in die Nase bekam.

Franz saß bereits am Tisch und wartete auf Mia. „Guten Morgen, meine Liebe“, begrüßte er sie mit einem Küßchen auf die Wange. Mia erwiderte den Gruß und ließ sich am Frühstückstisch nieder. Frau Schulte hatte schon alles gedeckt und brachte jetzt den frischen Kaffee herein. „Guten Morgen zusammen“, sagte sie und Mia nahm die Gelegenheit wahr, um sich für das köstliche Essen am gestrigen Abend zu bedanken. Nach dem Frühstück räumten sie gemeinsam den Tisch ab, dann begann Mias erster Tag. Vor der Tür stand eine große Limousine, davor stand Otto, der Fahrer in einer grauen Uniform. Er hatte die Mütze gezogen, hielt die Tür auf und begrüßte Mia mit: „Guten Morgen, Gnädige Frau, bitte einzusteigen“. Mia war das ganze etwas peinlich und sie sagte: „Otto, auch ihnen einen guten Morgen, aber nennen sie mich doch einfach Mia“. „Danke, Frau Mia“. „Sagen sie einmal, ist der Auftritt nicht etwas übertrieben“? „Nein, ganz ihrem Stande gemäß“. Otto, ich bin Auszubildende als Maskenbildnerin, was glauben sie, werden meine Kolleginnen denken, wenn ich so ankomme“? Franz, der dem Ganzen schmunzelnd zugesehen hatte, sagte: „Otto, du kannst den Wagen meiner Mutter nehmen, und ich glaube, Mia wäre dir dankbar, wenn du die Mütze hierläßt“. „Entschuldigen Sie, gnädige Frau, aber ich hatte Anweisung von Herrn Neumeier“. „Die wir hiermit ergänzen“, lachte Franz, „wenn du Mia fährst, nimmst du den Wagen meiner Mutter“. Mia lächelte Franz dankbar zu und bald fuhr Otto in einem schnittigen Sportwagen vor. Noch bevor er aussteigen und Mia die Tür öffnen konnte, hatte diese die Beifahrertür geöffnet und stieg ein. „Otto, ich würde mich freuen, wenn sie mich ohne große Aufmerksamkeit abliefern könnten“. Franz grüßte noch und sagte: „Bis heute Abend, ich bin glaube ich vor dir wieder zurück, im Moment arbeite ich nur halbe Tage.“

Als Otto Mia abgeliefert hatte, sagte sie: „Vielen Dank, bis heute Abend“. Als Mia am Abend aus dem Seminargebäude kam, schwirrte ihr der Kopf. Sie hatte wie ihre Kolleginnen und Kollegen alle Mühe, den ersten Tag zu verdauen. So war sie erfreut, als sie Otto am Eingang erblickte, der schon auf sie wartete. „Frau Mia, der Wagen steht gleich dort drüben“, sagte er und geleitete Mia über die Straße. „Darf ich eine Bitte äußern“, sagte Mia. „Aber selbstverständlich, ich stehe ganz zu ihrer Verfügung“, antwortete Otto“. „Ich möchte gerne einkaufen“, sagte Mia. „Kleider, Schuhe, oder was wünschen sie zu erstehen“? fragte Otto. „Nichts von alledem“, antwortete Mia, ich möchte gerne Lebensmittel einkaufen, ich habe vor, für Franz und mich ein Abendessen zuzubereiten. Er will, glaube ich, noch nicht so gerne Lokale besuchen“. „Kein Problem“, sagte Otto und fuhr los. Sie waren noch nicht lange unterwegs, und Otto hielt an einem großen Supermarkt. „Hier sollten wir alles bekommen, was sie für ein Essen benötigen“. „Ich springe nur schnell hinein und verspreche, bald wieder zurück zu sein“, sagte Mia. „Wenn sie erlauben, nutze ich die Gelegenheit und begleite sie, gnädige Frau“, antwortete Otto, „meine Frau hat mir auch einige Besorgungen aufgetragen, das könnte ich gleich erledigen“. „Das ist ja schön, stürzen wir uns ins Gewimmel. Otto besorgte einen Einkaufswagen und gemeinsam zogen sie los. Als sie wieder zum Auto kamen, hatte Mia eine Tasche und Otto fünf. Otto fuhr sie nun nach Hause und verabschiedete sich bis zum nächsten Tag. „Vielen Dank und einen schönen Abend“, sagte Mia. „Ich muß danken, daß sie mir die Gelegenheit zum Einkauf gegeben hatten, das andere ist selbstverständlich. Schließlich sind sie die Chefin“. „Ach Otto, ich bin doch auch nur eine Auszubildende, die das Glück hat, ihren eigenen Fahrer zu haben, der dazu noch nett ist“. „Danke, Chefin“, sagte Otto und winkte Mia zum Abschied zu.

Mia stellte ihre Sachen in der Küche ab und ging ins Bad, um sich zu erleichtern und für die Küchenarbeit umzuziehen. Dann ging sie zurück in die Küche, schaute in allen Schränke und Schubladen und suchte sich die Utensilien, die sie zum Kochen benötigte. Zunächst wusch und putzte sie den Salat, um ihn dann in einer Schüssel anzurichten. Währenddessen hatte sie einen Topf auf dem Herd, in dem sie Wasser zum Kochen brachte. Als es kochte, gab sie Reis hinein. Der Salat war mittlerweile fertig, und sie konnte beginnen, das Fleisch anzubraten. Als es auf allen Seiten angebraten war, gab sie Zwiebeln und Gewürze dazu. Es sollte Geschnetzeltes griechischer Art mit Reis und einen griechischen Bauernsalat geben. Mia war fast fertig, als die Tür aufging und Franz schnuppernd hereinkam. „Oh, hier riecht es aber gut“, sagte er. „Überraschung, ich habe für uns beiden ein kleines Abendessen vorbereitet“, sagte Mia, „du kannst mir helfen und den Tisch decken. Auch eine schöne Flasche Rotwein würde zu dem Essen gut passen“. „Liebste Mia, so war es gestern nicht gemeint, als ich sagte, daß mir selbst das Wasser anbrennt“, sagte Franz etwas verlegen, „ich wollte dich damit nicht auffordern, mich die nächsten Wochen zu versorgen“. „Ach weißt du, lieber Cousin, ich koche gerne, auch zu Hause bin ich meistens die Hausfrau, meine Geliebte ist auch nicht die größte Köchin“, antwortete Mia. „Dann nehme ich dankend an, wenn ich dich zum Ausgleich auch ab und zu ausführen darf“. „Jetzt diskutier nicht lange herum und deck endlich den Tisch, bevor das Essen noch anbrennt“, lachte Mia.

„Zu Befehl, Madame“, sagte Franz und begann sogleich, Teller und Besteck ins Eßzimmer zu bringen. Als Mia das Essen in Schüsseln gefüllt und ins Eßzimmer getragen hatte, schenkte Franz bereits den Wein ein und sie konnten gleich mit dem Abendessen beginnen. „Hmm“, machte Franz, „deine Mutter kocht ja schon gut, aber das ist ein Gedicht“. „Schmeichler“, antwortete Mia, „das ist doch nur ein einfaches Abendessen“. „Wenn’s mir aber schmeckt“, sagte Franz fast etwas beleidigt. Und es schien ihm wirklich zu schmecken, er nahm so lange nach, bis sie alle Schüssel geleert hatten. Während des Essens hatte Franz gefragt, wie ihr Tag war und Mia hatte erzählt, daß der erste Tag der Einteilung in Gruppen diente, daß die einzelnen Arbeitsbereiche festgelegt wurden. Die Leiter der Lehrgänge hatten sich vorgestellt und erläutert, was Ziel der Seminare war. „Und, weißt du schon, welche Zeiten du hast“? fragte Franz. „In den nächsten beiden Wochen gibt es am Vormittag und am Nachmittag je zwei Seminare, ich werde also so wie heute erst gegen 18.00 Uhr zu hier sein. In der Dritten Woche haben wir zwei halbe Tage frei. Wenn Herr Neumeier es einrichten kann, könnte ich ja dann die Firma besuchen. Etwas neugierig bin ich jetzt schon“, meinte Mia. „Ich sage ihm gleich morgen früh Bescheid“, antwortete Franz, „ich habe es ja besser wie du, ich bin in den nächsten Wochen von Herrn Neumeier noch zur Halbtagsarbeit verdonnert. Wenn du willst, kann ich ja für uns einkaufen, falls du noch einmal kochst“. „Klar, gute Idee“, sagte Mia, „was hältst du davon, wenn ich die Woche über für uns beiden koche, und an den Wochenenden, wenn Judith da ist, führst du uns aus“. „Ja, willst du denn nicht mit deiner Geliebten alleine sein“? fragte Franz. „Sicher, aber doch nicht den ganzen Tag. Du mußt es halt aushalten, daß wir beide ab und zu mal Zärtlichkeiten austauschen. Aber heute Abend, lieber Cousin, bin ich ziemlich geschafft. Bitte, entschuldige mich, ich möchte noch einmal meine Unterlagen durchsehen für Morgen, dann werde ich früh zu Bett gehen“. „Dann wünsche ich dir noch einen angenehmen Abend und eine gute Nacht“, sagte Franz, das Abräumen kann ich ja besorgen“.

Mia stimmte gerne zu, wünschte Franz noch einen schönen Abend und zog sich in ihr Zimmer zurück. Sie ging noch einmal ihre Unterlagen durch, bereitete sich für den morgigen Tag vor, dann machte sie sich bettfertig und legte sich. Sie griff zum Handy und wählte Judiths Nummer. Wider führten sie ein langes Gespräch, Mia mußte ihren Tag genau erzählen, aber auch Mia wollte wissen, was Judith den Tag über gemacht hatte. Als sie das Gespräch beendet hatten, schlief Mia bald ein. Am nächsten Morgen hatte sich bereits eine kleine Routine entwickelt, erst ein Telefonat mit Judith, dann ein Frühstück mit Franz und die Fahrt mit Otto. Er gab ihr seine Handy-Nummer und bat sie, sich jederzeit zu melden, falls sich an ihrem Tagesplan etwas ändern sollte. Herr Neumeier hatte bestimmt, daß er vorrangig für sie da sein sollte und nur solche Aufträge übernehmen mußte, die sich auch verschieben ließen. „Richten Sie bitte Herrn Neumeier meinen Dank aus, ich fühle mich geehrt“, lächelte Judith. Als Otto sie ablieferte, bedankte sie sich für die Fahrt und war bald vollauf mit ihrem Seminar beschäftigt.

Am Nachmittag fiel zu ihrer Überraschung das letzte Seminar aus, der Referent war krank geworden und man konnte erst am nächsten Tag Ersatz finden. Nun war Mia froh, die Nummer von Otto zu haben. Sie rief ihn an und fragte, ob er sie jetzt gleich abholen könnte. Otto sagte, daß er in zehn Minuten da sei. Sie unterhielt sich noch mit Einige Minuten mit Kolleginnen ihrer Gruppe und verließ mit ihnen gemeinsam den Seminarraum, um unten vor der Tür auf Otto zu warten. Es dauerte nicht lange, und er kam angebraust. Mia stieg ein, und bald war sie zu Hause. Sie hatte Durst und wollte sich in der Küche etwas zu trinken holen. Sie öffnete die Tür und sah eine fremde Frau dort sitzen. Eine fremde Frau, nein, als sie genauer hinsah, sah sie ihren Cousin Franz in der Küche sitzen, aber in Frauenkleidern. Auch er hatte wohl Durst bekommen und trank gerade ein Glas Wasser. Als Mia ihn so anblickte, hatte er einen roten Kopf bekommen und wollte schnell aus der Küche herausgehen. Mia hielt in fest und sagte: „Halt, wo willst du hin“. „Laß mich“, sagte Franz und wollte Mias Hand abschütteln. „Nein“, sagte Mia jetzt sanfter, „ich hole mir auch etwas zu trinken, dann gehen wir ins Wohnzimmer, und du erklärst mir, was ich hier sehe“.

schor55

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❤️Bedankt haben sich:
swali, straponfan, brummiv6

brummiv6

schöne wendung ich freue mich auf die fortsetzung mit noch ein paar überraschungen....